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aus früheren Tagen
Mitten in Glindow, einem Dorf vor den Toren Berlins, findet man hinter jungen Linden den noch jüngeren Kunsthof. So jung ist er eigentlich gar nicht. Der 1913 erbaute "Gasthof Albrecht" war schon in den letzten Jahren vor dem 1. Weltkrieg ein Ort der Geselligkeit, ein Treffpunkt für die Dorfbevölkerung. Dazu diente auch der traditionelle Dorfsaal mit Bühne, auf der die Musikanten zum Tanz aufspielten. Durchreisende hoch zu Pferde konnten diese im angrenzenden Pferdestall versorgen lassen und bei einem Maß Bier den Feierabend genießen. Diese Idylle wurde leider bald durch die Wirren der Weltkriege gestört. Nach 1945 wurde dann auf dem Eichenparkett des großen Saales ein Düngemittellager der örtlichen LPG errichtet. Noch heute zeugen die Farbspiele auf dem hölzernen Tanzboden von Regalen, Paletten und Säcken. Unter staatlicher Hand hatte der ehemalige Gasthof später die Aufgabe, Parteiversammlungen, Dorfdiskos und bis zuletzt die Schulspeisung der Glindower Grundschule zu beherbergen.

 Nach der Wende war das Haus für die Gemeinde finanziell nicht mehr zu tragen. Mit 5 Angestellten (davon 2 Heizern) waren die Kosten nahezu unerschwinglich. So ging der Kunsthof in private Hände, wurde von Grund auf saniert und renoviert und ein Verein, der Kunsthof Glindow e.V. begann, das Gebäude mit neuem Leben zu füllen. Seit 1994 ist Schritt für Schritt ein breit gefächertes Seminar- und Kursangebot entstanden  Hier kann man nun Musikinstrumente lernen, malen und töpfern und manches andere mehr. 

Im Juli 2012 wurde das Hauptgebäude mit dem Saal an das Diakonische Werk Potsdam verkauft. Hier ist inzwischen eine KITA entstanden.

Das Werkstattgebäude bleibt für die kreativen Tätigkeiten des Vereins erhalten. Hier wird getöpfert, gemalt und gedruckt. Im Garten finden Raku- und Salzbrände statt.


Kunsthof Glindow e.V. | kunsthof-glindow@web.de